Paul Jeune ist einer der Traditionalisten im Rhônetal. Von modernen Fruchtblendern hält er nichts, ein Châteauneuf-du-Pape muss ein langlebiger "Vin de Garde" sein um seine wahre Größe zu zeigen. Teilweise wird das Lesegut nicht entrappt und das Barrique wird, wenn überhaupt, nur in gebrauchtem Zustand eingesetzt, um die natürliche Reifung des Weines zu fördern. Die Abgabe von Holztannin oder Toastaromen an den Wein ist nicht erwünscht. Das große Potenzial dieser Domaine sind die zum Teil über 100-jährigen Reben, die dem Wein eine großartige Konzentration und Komplexität geben. Einer der absoluten Topproduzenten des klassischen Chateauneuf-du-Pape-Stils! Das bestätigt auch Jancis Robinson, die dem 2008er Chateauneuf von Monpertuis die gleiche grandiose Bewertung wie Chateau Rayas gibt!
Der Chateauneuf-du-Pape Classique wird entrappt und bei nicht zu niedriger Temperatur vergoren, um ihm seinen traditionellen Stil zu erhalten und keinen "technologischen Rotwein" zu erzeugen, wie Paul Jeune meint. Mit dem 2006er ist ihm erneut ein großer Wurf gelungen: Intensive purpur- und granatrote Farbe. Ätherische Noten, Garrique-Kräuter, Pflaumen und Cassis. Ein klassischer Stil mit stützenden, perfekt gereiften Tanninen und dezenter Extraktsüße im Hintergrund. Unaufdringlich edel mit großem Ausbaupotenzial. Nach 2 Stunden Dekantierzeit zeigt er seine ganze Größe.
| Artikelnummer | 001063 |
|---|---|
| Weingut | Domaine Monpertuis |
| Region | südliche Rhône |
| Farbe | rot |
| Geschmack | trocken |
| Inhalt/L | 0,75 |
| Rebsorte 1 | Grenache 70% |
| Rebsorte 2 | Mourvedre 20% |
| Rebsorte 3 | Syrah & Cinsault 10% |
| Ausbau | In großen Holzfässern und gebrauchten Barriques |
| Alkohol Vol. % | 14 |
| Verschlussart | Naturkork |
| Optimale Trinkreife | jetzt bis 2016 |
| Serviertemperatur | 17-19° C |
| Schmeckt zu | Pasteten (Fleisch), Rinderschmorbraten, Wildgulasch, Ente/Gans, Halbfester Schnittkäse, Hartkäse, Barbeque, Kalbfleisch, Lamm, Rindersteak, Salami, Wildgeflügel |
| Bewertung | 91/100 Stephen Tanzer |

